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Sven Regener: Der kleine Bruder

Buchreview Nummer 2 diese Woche. Und das, wo ich so lange gar nichts geschrieben habe. ^^ Keine Angst es gibt so gut wie gar keine spoiler.

Jedenfalls lese ich zur Zeit das dritte Buch in der "Frank Lehmann" Trilogie. Bei "Der kleine Bruder" handelt es sich um den Mittelband zwischen "Neue Vahr Süd" und "Herr Lehmann". Schon als ich gelesen habe, dass Sven Regener ein neues Buch schreibt, war ich hellauf begeistert. Als ich dann noch sah, dass es 1980 in Berlin spielt, war ich hin und weg, denn schließlich ist das Berlin genau zur Anfangszeit der Ärzte. Aber nicht nur das, Berlin interessiert mich sowieso total. Und die 80er aus der Sicht von HErr Lehmann, das musste einfach genial werden.
Ich wurde dann auch nicht im Geringsten enttäuscht. "Der kleine Bruder" ist mal wieder so ein Buch, bei dem ich fast Angst habe weiterzulesen, weil es ja dann irgendwann zu Ende ist. Das ging mir das letzte Mal so bei "HArd boiled Wonderland" von Haruki Murakami.
Ich hab mich sogar ein Weilchen davor gedrückt, es anzufangen, um die Vorfreude noch hinauszuzögern.
Meine Erwartungen werden auch voll erfüllt. Ich weiß gar nicht, was ich an den Büchern von Sven Regener so genial finde. Ich finde Frank Lehmann nichtmal sonderlich interessant oder sympathisch. Aber er wirkt einfach unglaublich echt. Passieren tut ja auch nicht unbedingt unheimlich viel, aber schon wie die Fahrt nach Berlin beschrieben wurde, hat mich total gepackt. Sein Schreibstil ist so auf den Punkt, wenn auch alles andere als ausgefeilt. Ich glaube die Genialität liegt hier echt in der Wirklichkeitsnähe. Dieses unkomplizierte und direkte ist so wohltuend.

Jetzt freue ich mich jedenfalls noch mehr, dass ich im Herbst wieder für drei Tage nach Berlin fahre. Ich habe entdeckt, dass es ein Museum über Kreuzberg gibt. DA will ich mal rein.

Ein weiterer guter Nebeneffekt ist, dass ich wieder richtig Lust bekommen habe, was zu lesen. Meine Leseliste ist ja sowieso ziemlich lang. Zeit, mal wieder etwas davon abzuarbeiten. ^^

Die Ärzte auf MTV

Ich habe mir heute nochmal meine ganzen aufgezeichneten Dinge vom Ärzte Tag auf MTV angeguckt und ich war auf eine seltsame Art berührt und sogar ein bisschen schockiert. Ich weiß gar nicht so recht, wie ich das ausdrücken soll. Mir war immer klar, dass Bela Farin viel bedeutet, aber ich bin immer irgendwie davon ausgegangen, dass eigentlich Bela derjenige ist, der farin total anhimmelt und ohne ihn nicht leben kann. Jetzt hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass es andersrum eigentlich genauso ist und dass Farin nur eine andere Art hat das zu zeigen. Zum ersten Mal kam er mir da auch so verletzlich vor, was das anbetrifft. Ich weiß nicht, ob das andere auch so empfunden haben, aber mich hat das wirklich irgendwie getroffen.
Ich kann nch nichtmal genau sagen, was mich zu der Erkenntnis gebracht hat. das waren einfach mehrere Dinge, die zusammenkamen. Vor allem, weil man Farin doch selten Gefühle zeigen sieht und er irgendwie da oft so emotional war, wenn es um Bela ging.
Ich mus echt sagen, dass ich die beiden einfach darum beneide, dass sie seit fast 30 Jahren eine solche Freundschaft haben. Wer kann das schon von sich behaupten?

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Death Note

Heute habe ich die letzten vier Teile von "Death Note" von Amazon bekommen. Auf Englisch, da ich keine Lust mehr hatte, auf die deutsche Ausgabe zu warten. Einerseits bin ich jetzt sehr gespannt darauf, weiter zu lesen andererseits habe ich auch ein bisschen Angst davor, weil es dann natürlich vorbei ist...

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Die Ärzte - Jazz ist anders

Heute kam nach langem Warten endlich das neue Ärzte Album raus und ich habe es mir natürlich sofort zugelegt.
Jazz ist anders ReviewCollapse )

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Music Meme

Geklaut von ayascythe

1. Schalte dein Musikprogramm auf "Shuffle"
2. Schalte ein Lied weiter für jede Frage
3. Nimm den Titel des Liedes als Antwort zur Frage, auch wenn es keinen Sinn macht. KEIN SCHUMMELN!
4. Mit den Antworten, gib einen eigenen Kommentar- wie es wohl zur Frage verwandt ist!

Music MemeCollapse )

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